Jesus Christus

So, nun komme ich keltischer Heide mit einer Provokation. Und zwar mit dem Gründer des dem Heidentum feindlichen gegenüberstehenden Christentums: Jesus Christus.

Aber ich sage: JC war kein Christ, sondern Heide.

Hier eine Kreuzigungsdarstellung von einem meiner geistigen Ziehväter, von Salvador Dali:


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JC war Jude und die Juden waren ein Stamm (Juda) von zwölfen der Israeliten, der Hebräer. Wie eingangs schon erwähnt, dachten die Hebräer heidnisch. Also war JC Heide.

ZB. ging er an einem Sabbat (Ruhetag) mit seinen Jüngern durch ein Feld - das ist der Ort, in dem ich mein Heidentum gefunden hatte, die Natur.

In "Die Enzyklopädie der Mythologie" wird von dem Druiden Amairgen geschrieben, der die See mit einem Zauber belegt hatte, so daß sie ruhig war. Jedoch hatte der im Schiff mitfahrende Eber Donn ein schreckliches Kriegsgeschrei angestimmt, das einen Sturm entfacht hatte, in dem er umgekommen war. - Diese Szene aus der keltischen Mythologie erinnert mich an die Stillung des Sturms durch JC auf dem See Genezareth.

In meinem 4. Druidenbuch (Peter Berresford Ellis: Die Druiden - Von der Weisheit der Kelten) fand ich auf Seite 83:

"Noch lange nach der Christianisierung standen Druiden in der irischen Literatur als Symbol für gelehrte oder weise Menschen. So schrieb der Dichter und Mönch Blathmac, Sohn des Cú Brettan (um 750 bis 770), über Jesus Christus: (...) Er ist besser als ein Prophet, kundiger als jeder Druide, ein König, der Bischof und ein großer Weiser war."

Für mich steht JC für Verständnis und Wohlwollen, und begehbar war er für mich nicht durch die christliche Dogmatik, sondern durch mein Gehen durch die Natur. - Allerdings habe ich große Schwierigkeiten, über ihn zu reden, da sein Name mit einer 2000 Jahre langen negativen, intoleranten Konnotation versehen ist und weil die Christen ihn für sich allein beanspruchen.

 
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In der keltischen Religion gibt es den Begriff der Anderswelt, eine Welt, die unsichtbar um uns gewebt ist, durch das ganze All hindurch (wenn man sich die Quanten-Physik anschaut oder die Dinge des universellen Magnetismus, dann ist das alles gar nicht so weit hergeholt!).

Ich sehe es so, daß Christus aus der feinstofflichen Anderswelt in unsere grobschlächtige Welt inkarniert war!

Nicht zuletzt war es so, daß die Kelten keine großen Probleme mit der Übernahme des Christentums hatten, denn beide Religions-Formen sind sich einander ähnlich. In beiden gibt es wundersames, in beiden gibt es die Dreiheit.

Aber wenn man den Geist vergißt, dann wird christ zum Mörder, Hetzer und Imperialist!

Das keltische Kreuz oben zeigt den Begriff der Mitte. Dort, wo sich zwei Linien kreuzen, entsteht Mitte. Selbst in der Mitte sein, mittig sein, das sind Begrifflichkeiten, die zu meinem Wohlbefinden gehören. - Dann sind bei dem keltischen Kreuz die typischen keltischen Muster. Dh. alles ist miteinander verflochten, miteinander verwebt. Es ist sichtbar gemachte Emotionalität, Geistigkeit. Alles ist beseelt, alles ist eins, gehört zusammen.

Wenn JC in der Bibel den Begriff 'Gott' verwendet, so ist das übersetzt 'heilige Einheit' (JC sprach aramäisch).


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