Mein Heidentum

                                                                                                                 
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Stonehenge, atmosphärisch.

Euch begegneten bis jetzt Begriffe wie Druide und Heidentum. Zu denen sage ich nun einiges. Mit meinem Heidentum meine ich nicht irgendetwas negatives, wie Schadenszauber von Hexen oder Menschenopferung oder dergleichen.

Ich komme aus dem Christentum und da wurde mir gesagt, was ich zu glauben hatte. Bis ich nach vielen inneren Konflikten mich davon losgelöst und mir gesagt hatte, jetzt erspüre ich mir alles selber. Dabei begegneten mir Irland, Schottland, Stonehenge, die Externsteine, Atmospärisches und die geistige Welt der Druiden, in der ich mein Zuhause gefunden habe.


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Die Externsteine.

Es ist nicht so, daß ich von irgendwelchen Kelten 'bekehrt' worden bin, sondern ich habe den Kelten bzw. den Druiden in mir entdeckt. Das ist eine ganz andere Voraussetzung und völlig andere Handhabung von Spiritualität.

In einem meiner Druiden-Bücher wird das Druidentum als zeitloses Priestertum gesehen, und das deckt sich mit meinen Empfindungen als Gedichte-Schreiber, als Maler, als Zeichner, als Geschichten-Schreiber. So habe ich meine Einbettung in das System der vorchristlichen Druiden gefunden - Dichter-Druide.

Eine weitere Unterscheidung zum Christentum und gleichzeitig Kennzeichen von Heidentum ist die Art des Denkens. Das christliche ist ein lineares, man kann auch sagen ein abendländisch-aristotelisches. Das heidnische Denken ist ein ganzheitliches, holistisches, intuitives. Diese Begriffe wiederum habe ich in der weißen Magie der Hexen gefunden, deren Naturglaube dem der Druiden (Kelten) sehr ähnlich ist.

Die Druiden bedeuteten in der Gesellschaft der Kelten die intellektuelle Infra-Struktur. Sie waren Richter, Priester, Ärzte, Mundschenke, Seher, Magier, Barden, Dichter. Sie waren die geistigen Führer, sie befragten die Götter und war der keltische Fürst oder König klug, hörte er auf seinen Druiden.

Die Götter sind im Grunde lediglich Prinzipien der Natur, wie z.B. der Gott Cernunnos, der für Liebe und Fruchtbarkeit steht oder das Jahresfest Beltaine, das am 1. Mai gefeiert wurde und das Aufkommen der Wärme symbolisierte. Es ging um eine Einbettung in die Natur, die Kelten lebten mit der Natur, nicht gegen sie. Das ist ein Gedanke, der für die heutige Zeit von immenser Wichtigkeit ist.

Ein weiteres Kennzeichen meines Heidentums ist der des Lernens oder sagen wir des Nach-vorne-schauens. Angedeutet habe ich das schon mit meinem Erspüren. Dabei hilft mir meine Kunst, insbesondere mein Tagebuch-Schreiben, denn jeder Tag ist anders. Ich achte auf meine Träume und sichte sie nach Botschaften. Dann lese ich Bücher unterschiedlichster Art, über Hexen, Druiden, alte Kultplätze, Künstler, Bücher von Philosophen, wie Friedrich Nietzsche, Ludwig Feuerbach, Arthur Schopenhauer, Bücher von Hermann Hesse, über Alchemie, über islamische Sufis und über den Taoismus.

Da bin ich nun bei einem weiteren wichtigen Punkt, das ist das, was Keltentum und Taoismus miteinander verbindet. Im Taoismus wird vom Namenlosen gesprochen, im keltischen Denken vom großen unbenennbaren Gott. "Für einen Kelten, der an die druidischen Prinzipien glaubt, manifestiert sich in der Handlung des einzelnen wie der Gemeinschaft der große unbenennbare Gott in jedem Augenblick der relativen Zeit." (S. 238, Jean Markale: Die Druiden; Augsburg 1996) Diese Entdeckung war für mich interessant, ebenso der Gott der Hebräer, dessen Name nicht ausgesprochen werden durfte, weil er dann definiert ist. Er ist also nicht definierbar. In meinem weiteren Druiden-Buch "Die Botschaft der Druiden - Weisheit aus der Anderswelt" stellt der Autor Manfred Böckl die Hebräer als heidnisch denkendes Volk dar (S. 63), im Sinne als ganzheitlich-intuitiv wahrnehmendes Volk.

Als vorerst letzte Bemerkung sei das Pentagramm der keltischen Druiden erwähnt. Es ist kein Teufelszeichen, sondern bedeutet mit seinen fünf Strahlen die fünf Dimensionen des Kosmos'. Und das sind: Länge, Breite, Höhe, Zeit und Ewigkeit. Also für uns geläufige Existenzparameter. Die Linien des Pentagramms sind durchgängig, das bedeutet nichts anderes als ein geschlossener Kreis, der wiederum die Ewigkeit darstellt.


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Mit dieser meiner Homepage versuche ich, zum Denken anzuregen, denn mittels Denken (Geist, Spiritiualität) erkennen wir die Welt und orientieren uns in ihr. Angesichts vielerlei Katastrophen scheint es, daß wir verlernt haben, uns diese Dinge zu nutze zu machen.

Diese meine Gedanken werde ich, wenn die Zeit gekommen ist, ausführlicher in meiner Druiden-Biographie darstellen. Die homepage wird voraussichtlich der Grundstock für die Biographie sein.


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Stonehenge in Schwarzweiß. Es ist ein Bauwerk der Megalith-Kultur. Die war jedoch etwas anderes als das Druidentum. Gerne werden beide historische Erscheinungen als zusammengehörig gesehen, was einige Autoren, die sich mit dieser Materie beschäftigen, anzweifeln. Die ursprünge der Druiden scheinen auch noch nicht geklärt zu sein. Es war dann wohl so, daß es in der Historie eine Synthese gegeben hatte.

Natürlich hat Stonehenge mich auch zu einem Gedicht inspiriert, obwohl ich noch nie dort war, und ich es nur von Bildern her kenne.

 

STONEHENGE

Es ist kalt,

der Regen ist vorbei

- glücklicherweise.

Hat uns durchgenäßt,

als wir die Steinhütte

an der Steilküste

verließen.

Dann versuchte ein kühler Wind,

uns zu trocknen.

Mich fröstelt's beim Anblick

der hohen

und verwitterten Felsen.

Stumm bauen sie sich vor mir auf,

nehmen mir zeitweise Sicht

und ich schaue an einem hoch

hinein in den wolkigen Himmel,

in dem Winde die Wolken treiben.

Jörg Röske, 1999

(entnommen aus meinem ersten Gedichtband "Nachtsee")


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Stonehenge, diesmal in farbig.

Heidentum
 
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Seit 1995 sehe ich mich als Druide. Und was ich da erlebt und mir seitdem erarbeitet habe, will ich Euch darstellen. Mein Druiden-Name ist Gwyddyon-Bran und mir geht es um das Wohl der Menschen und unseres Planeten.
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