Phantastische Kunst

Der Ideen nicht genug. Hier gebe ich Raum für die Kunst des Phantastischen. Als ich 1985 wieder angefangen hatte, zu zeichnen und zu malen (als Kind hatte ich sehr viel gezeichnet), da begegneten mir im weiteren Verlauf die Surrealisten, die mich äußerst beeindruckt hatten.

Meine Favouriten damals waren Salvador Dali und Rene Magritte. Zuerst ein Bild von S. Dali - "Die Entdeckung Amerikas". Es ist weniger dem Surrealismus zugehörig als eher Dalis weiterentwickeltem Stil des hyperrealistischem Mystizismus:


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 Und ein Bild von dem berühmten belgischen Surrealisten Rene Magritte:


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R. Magritte wollte der entzauberten Welt den Zauber wieder zurückgeben.

Surrealismus heißt: Wirklichkeit über der Wirklichkeit. So verstehe ich auch die Fähigkeit der erweiterten Wahrnehmung, also das, was Schamanen, Künstler, Druiden und Hexen wahrnehmen.

Mittlerweile bin ich kein Surrealist mehr, sondern phantastischer Realist. Ich zeichne gegenständlich, was ich empfinde, was ich "sehe". Den Urvater der phantastischen Realisten sehen diese in dem niederländischen Maler Hieronymus Bosch. Der malte die Abgründe, die die mittelalterliche Kirche schuf, die sie mit ihrer Gewissensmacht entwickelte. - Sein Bild "Das jüngste Gericht":


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Als Kind hatte ich vor dem jüngsten Gericht unglaubliche Angst, die sich u.a. in einem Albtraum manifestiert hatte. Interessanterweise erzählte mir derselbe Mensch, der mir vom jüngsten Gericht berichtet hatte, auch vom germanischen Gott Wotan, bei einem Spaziergang durch den dämmrigen Teutoburger Wald. Genannter Erzähler war mein Vater.

 

 Ein weiterer bedeutender Vertreter des phantastischen Realismus ist M.C.Escher:

                       
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An den Bildern von Escher faszinieren mich weniger seine genialen, bildgewordenen Gedankenspiele, sondern eher sein Umgang mit Perspektive. Obiges Bild ist nach der Drei-Punkt-Perspektive aufgebaut.

Ein nächster, viel zu wenig beachteter, aber als Illustrator efolgreicher Vertreter der phantastischen Kunst ist Patrick Woodroffe. Er kennt ebenso das Werk Dalis. - Ein Bild von P. Woodroffe:


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Ein dunkler Vertreter des phantastischen Realismus ist H.R.Giger, der Kreator des weltberühmten ALIEN, für das er sogar einen Oscar bekommen hatte. Verdienterweise, würde ich sagen. - Aber letztendlich ist er nicht dunkel, sondern er ist einfach nur ein Seher. Er malt, was er sieht (welcherlei die Aufgabe eines Künstlers ist).


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Dieses Bild von H.R.Giger könnte manchen erschrecken, aber es ist nur ein Bild. Es ist ein Spiegel der Wirklichkeit, und DIE ist erschreckend - im Angesicht der beiden Weltkriege des verstrichenen Jahrhunderts, der Umweltzerstörung und der Gen-Technik.

So gesehen ist phantastischer Realismus Erkenntnis fördernd, zum Nachdenken anregend!

Ein weiterer Vertreter der phantastischen Kunst ist James Ensor. Er wird als Visionär gesehen. - Das folgende Bild ist ein Selbstportrait, das umringt ist von weiteren Gesichtern, die eher maskenhaft wirken. Dazu fällt mir "beseelt sein" ein. Der Künstler ist beseelt, weil er "schaut". Die anderen sind maskenhaften, weil sie gar nicht so richtig wissen, was Sache ist.


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Der, der wußte, was Sache war, ist z.B. der von mir favourisierte Friedrich Nietzsche und das Werk, das ich in diesem Zusammenhang empfehle, ist sein "Der Wille zur Macht".

Ein weiterer Vertreter im Phantastischen ist der sehr bekannte Boris Valejo. Sein Stil ist eine eigene Art, die mich fasziniert und die ich deswegen nicht außen vor lassen möchte:


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Männer kämpfen gegen eine Frau, eine picturelle Objektivation des Ungleichgewichts von Yin und Yang.

Noch einer, und zwar der Surrealist Yves Tanguys:


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Life hatte ich vor Jahren ein Gemälde von ihm im Folkwang-Museum in Essen gesehen, ebenso auch eines von Salvador Dali.

Der andere belgische Surrealist ist Paul Delvaux:


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Würden die Menschen mehr Gedichte schreiben und mehr Bilder malen, würde es weniger Kriege und Gen-Manipulationen geben, denn dann wüßten sie das Leben mehr zu schätzen.

Der Maler der Metaphysik war Giorgio de Chirico, sozusagen ein Vorläufer der Surrealisten und völlig eigenständig. Die Einsamkeit seiner Plätze kann ich nachempfinden z B. in meinem Dorf an einem Sonntag, wenn nichts los ist - Verlassenheit.

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Der Turm erinnert mich an den Speicher in dem Dorf, in dem ich vorher wohnte, das noch einsamer und verlassener war.

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