Runen

Neues Kapitel: Runen.

Zu Hause habe ich einen Tisch im Wohnzimmer, der ist eine künstlerische Installation und heißt: Der unsichtbare Spiegel.

Auf den habe ich die ersten sechs Runen des Futhark aufgeklebt und spiegelverkehrt diese ersten sechs Runen nochmal. Es gibt keinen Spiegel auf dem Tisch, aber trotzdem sind da die spiegelverkehrten Runen. Deswegen: der unsichtbare Spiegel.


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Ein Runenstein.

Runen sind Kommunikationsmittel mit der Anderswelt. Die, die damit Umgang haben, sind die Priester oder auch die Künstler, denn sie verwenden sprachliche Zeichen, bildgebende Zeichen und plastische Zeichen. Die Lehre der Zeichen ist die Semiotik. Umberto Ecco, der Autor von "Der Name der Rose" ist ein Semiotiker. Als ich in Bochum Germanistik studiert hatte, war mir auch die Semiotik begegnet. Es ist also nichts Abgefahrenes, sondern Reales, das auch wissenschaftlich untersucht wird.

Ein weiterer Semiotiker ist Ferdinand de Saussure, über den ich zu Studienzeiten eine Arbeit über die Theorie seines sprachlichen Zeichens geschrieben hatte. Er begründete eine eigene sprachwissenschaftliche Richtung: den Strukturalismus. Den fand ich dann wieder in meiner Beschäftigung mit dem Surrealismus. - Es hatte sich also wieder ein Kreis geschlossen - der Kreis als Symbol der Unendlichkeit.


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Hier etwas Kreisförmiges mit Runen.

Im Zeichen der Wissenschaftsgläubigkeit kam es, daß nur Fakten galten. Aber Fakten genügen nicht, erklären schon gar nicht die menschliche Existenz, um die sich so viel Unsichtbares schart. Man spricht auch vom Mysterium. Der Zugang dazu ist eher der Geist und die Seele, das Spüren.


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Das Spüren der Seele der Natur, die allerorten ist und durch Artefiziellität ziemlich eingeschränkt wird. Ich meine damit die Städte und das Gebaren derer, die darin wohnen.

Jeder einzelnen Rune sind spezielle Gedanken zugeordnet, so hat z.B. die Rune Kenaz etwas mit dem inneren Licht zu tun, man sieht die Dinge viel deutlicher, Verdrängtes kommt ans Licht.

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